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Sozialpolitische
Themen auf einen Blick
Unsere
Info-Grafiken setzen Sie kurz und
bündig ins Bild. Sie
durchleuchten
sozialpolitische Hintergründe und Zusammenhänge und
bewerten natürlich
auch kritisch
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Info-Grafik:
Die Zuschussrente
Neues Verkaufsargument für »Riester-Renten«-Händler
Die
von Arbeitsministerin von
der Leyen (CDU) propagierte Zuschussrente soll insbesondere
Geringverdiener zur ergänzenden Altersvorsorge
animieren. Die Botschaft: »Ohne Riestern keine Zuschussrente!«
Die Verkäufer einschlägiger Finanzprodukte erhalten
damit ein zusätzliches Verkaufsargument im
Niedriglohnsektor. Doch Vorsicht: Viele können die
langen Wartezeiten bis zum Erreichen der
Regelaltersgrenze schon gar nicht mehr erreichen.
(10.10.2011)
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Info-Grafik:
Die Zuschussrente
»Honorierung
von Lebensleistung«?
Die
Zuschussrente soll die Lebensleistung von Menschen im
Niedriglohnbereich honorieren. Das Konzept bringt jedoch das
Verhältnis von Leistung und Vorleistung völlig aus dem
Gleichgewicht. Nicht
die Lebensleistung von Niedriglöhnerinnen
wird
honoriert, sondern geringes Arbeitsentgelt aus (gut bezahlter)
Teilzeit in Kombination mit einer klaren Phasentrennung von
Erwerbs- und Familienarbeit.
(04.10.2011)
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Die
Zuschussrente
Wie Frauen aus Sicht des
Staates »alles richtig machen«
Von
der Leyens (CDU) Zuschussrente hat nicht
Niedriglohnzeiten im Auge, sondern Zeiten geringen
Entgelts (Teilzeit) in Kombination mit Erziehungs- und
Pflegephasen. Das Konzept propagiert und honoriert ein
überwunden geglaubtes Muster weiblicher Erwerbs(einkommens)verläufe:
Den Rückzug vom Arbeitsmarkt während der
Kindererziehung oder Pflege mit ansonsten vorwiegender
Teilzeitbeschäftigung als flexible Prekariatsreserve.
(12.09.2011)
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Mindestlohn
- für Arbeit und Alter
Um
drohender Altersarmut vorzubeugen, wird seit geraumer
Zeit verstärkt auf die Bedeutung eines allgemeinen
gesetzlichen Mindestlohns verwiesen. Ein Mindestlohn,
der die Existenz sichert – nicht nur während der
Erwerbsphase, sondern auch in der Nacherwerbsphase. Wie
hoch müsste dieser Mindestlohn sein, der sowohl die »Hartz-IV«-Abhängigkeit
vermeidet als auch später eine gesetzliche Rente
erwarten lässt, die wenigstens den Fürsorgebedarf
deckt?
(07.09.2011)
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Erwerbsminderungsrenten und Fürsorge
Seit
Inkrafttreten der Reform der Renten wegen verminderter
Erwerbsfähigkeit befinden sich die Zahlbeträge neu
bewilligter Erwerbsminderungsrenten im Sinkflug. Im
Durchschnitt erreichen sie nicht einmal mehr Fürsorgeniveau.
Rund
sechs Prozent des Erwerbsminderungsrenten-Bestandes
erhielten Ende 2009 aufstockende Leistungen der
Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Vom
Altersrenten-Bestand waren es rund 1,5 Prozent.
(25.08.2011)
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Erwerbsminderungsrenten
im Sinkflug
Der
Eintritt von Erwerbsminderung geht mit einem erhöhten
Armutsrisiko einher. Seit Inkrafttreten der Reform der
Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit zum 1.
Januar 2001 befinden sich die durchschnittlichen
Zahlbeträge neu bewilligter Erwerbsminderungsrenten im
Sinkflug. Diese Entwicklung gilt bundesweit – und
besonders ausgeprägt für Versicherte, die im Land
Bremen wohnen. Die Lohnersatzfunktion der Rente ist kaum
noch gewährleistet.
(18.08.2011)
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»Fürsorge
Break-even« der gesetzlichen Rente
Die
über Pflichtbeiträge finanzierte Rente und die von
Vorleistungen unabhängige Fürsorge stehen in einem
Spannungsverhältnis. Langfristig lässt sich die
beitragsfinanzierte Pflichtversicherung nur durchhalten,
wenn die Dauer der Beitragszahlung, mit der eine Rente
in Höhe der Fürsorge erreicht werden kann, nicht allzu
lang ist, bzw. die erforderliche Entgeltposition nicht
allzu hoch ist. Wie sieht diese Relation zwischen Rente
und Fürsorge derzeit aus und wie wird sie sich womöglich
entwickeln?
(04.08.2011)
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Die
demografische »Belastung«
Die
Alterung der Bevölkerung bildet eine enorme
Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Wie groß
aber ist die demografische »Belastung« tatsächlich?
Erzwingt sie womöglich den Abschied von solidarischen
Sicherungssystemen? - Seit Jahren werden die
Individualisierung sozialer Risiken und die
Privatisierung ihrer Kosten politisch vorangetrieben.
Die Dramatisierer der demografischen »Belastung«
spielen mit gezinkten Karten und verfolgen dabei wenig
honorige Ziele.
(06.12.2010)
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»Rente
mit 67«: von der Leyen korrigiert Gesetz
Offenbar
eigenmächtig und unbemerkt von
Parlament und Öffentlichkeit hat Ministerin von der
Leyen (CDU) Korrekturen an der »Rente mit 67« vorgenommen.
In einer Anzeige des BMAS im Bremer Weser Kurier vom 25.
November heißt es: »Wer heute 47 Jahre oder älter
ist, muss gar nicht oder nur wenige Monate länger
arbeiten.« - Worauf der Sinneswandel der Ministerin
zurück zu führen ist, bleibt unklar. Nicht auszuschließen
ist, dass der Anzeigentext nur ein weiterer Beleg für
das sozialpolitische und kommunikative Chaos der
schwarz-gelben Bundesregierung ist.
(26.11.2010)
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